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Kriegsmarine - SMS "Württemberg", Panzerkorvette
Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek
CC BY-SA 4.0
Objektbezeichnung:
Postkarte
Material:
Papier
Technik:
Lichtdruck
Sachgruppe:
Ansichtskarten
Bereitstellende Institution:
Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek
Panzerkorvette (Turmschiff), 1884 Panzerschiff, 1899 Linienschiff, 1911 Schulschiff SMS "WÜRTTEMBERG", Schwesterschiffe "BADEN", "SACHSEN", "BAYERN";
Bauwerft: A.G. Vulcan, Stettin, Stapellauf 9.11.1878, Indienststellung 9.5.1881;
Abmessung: Länge ü.a. 98,2 m (Kwl 93,0 m), Breite 18,4 m, Tiefgang 6,53 m, Wasserverdrängung max. 7877 t;
Antrieb: 8 Kofferkessel/ 2 Dreizylinder-Expansionsdampfmaschine 4600 Psi (3383 Kw), 2 Schrauben mit 13,5 kn;
Ab 1899: 8 Thornycroft-Kessel/ 2 Vierzylinder-Expansionsdampfmaschine 6264 Psi (4607 Kw), 2 Schrauben mit 14,2 kn;
Bewaffnung: 6 Ringkanonen 26 cm, 6 Ringkanonen 8,7 cm, 8 Revolverkanonen 3,7 cm, ab 1886: zusätzlich 3 Torpedorohre 35 cm;
ab 1899: 6 Ringkanonen 26 cm, 8 Schnellladekanonen 8,8 cm, 4 Maschinenkanonen 3,7 cm, 3 Torpedorohre 35 cm, 2 Torpedorohre 45 cm;
ab 1906: 8 Schnellladekanonen 8,8 cm, 8 Schnellladekanonen 5 cm in Torpedobootlafette, 7 Torpedorohre 45 cm.
Verbleib: Nach Abschluss der Probefahrten stellte "WÜRTTEMBERG" in Kiel außer Dienst, blieb bis April 1884 im Reservestatus und kam dann zur Panzerkorvettendivision im Übungsgeschwader. Hier blieb sie bis 30.9., danach wechselte sich bis 1892 ein aktives mit einem Reservejahr ab. 1892 kam sie zur 1. Division, wechselte ab Herbst 1894 zur neu gebildeten 2. Division des Manövergeschwaders, in dem sie zeitweilig auch den Dienst als Geschwaderflaggschiff versah. Ein am 6.12.1897 erlittener Unfall führte zur vorzeitigen Außerdienststellung des Schiffs am 15.1.1898. "WÜRTTEMBERG" ging zur Reparatur sowie zu den Umbau- und Modernisierungsarbeiten in die Kaiserliche Werft Wilhelmshaven. Dabei wurde der alte Panzer gegen einen neuen Panzer ausgewechselt, neue Maschinen und Kessel eingebaut, wodurch das Schiff leichter und schneller wurde. Äußerlich markantestes Merkmal des Umbaus war die Zusammenfassung der vier paarweise angeordneten Schornsteine zu einem einzigen. Nach Abschluss der Arbeiten wurde "WÜRTTEMBERG" am 8.10.1899 wieder in Dienst gestellt und kam erneut zur 2. Division. Zusammen mit ihrem Schwesterschiff "BADEN" unternahm sie 1901 eine Nordlandreise. In den folgenden Jahren machte sie im 2. Geschwader Ausbildungsreisen und nahm an Manövern teil. Am 29.9.1903 außer Dienst gestellt, kam sie ab Januar 1904 zur Ostseestation und blieb dort bis 1906 im Reserveverhältnis. Ab September 1906 nahm "WÜRTTEMBERG" ihre Tätigkeit als Torpedoschulschiff auf und wurde nach Flensburg verlegt. Bei Kriegsausbruch wurde sie kurzzeitig Flaggschiff des Trosses der Seestreitkräfte, dann wieder bis zur Außerdienststellung am 1.2.1919 Torpedoschulschiff. Am 20.10.1920 aus der Liste der Kriegsschiffe gestrichen, danach an die Hattinger Hütte verkauft und in Wilhelmshaven abgewrackt.
Die Fotografie zeigt das Schiff nach dem Umbau 1899 mit nur noch einem Schornstein.
(Album 188-243)
Bauwerft: A.G. Vulcan, Stettin, Stapellauf 9.11.1878, Indienststellung 9.5.1881;
Abmessung: Länge ü.a. 98,2 m (Kwl 93,0 m), Breite 18,4 m, Tiefgang 6,53 m, Wasserverdrängung max. 7877 t;
Antrieb: 8 Kofferkessel/ 2 Dreizylinder-Expansionsdampfmaschine 4600 Psi (3383 Kw), 2 Schrauben mit 13,5 kn;
Ab 1899: 8 Thornycroft-Kessel/ 2 Vierzylinder-Expansionsdampfmaschine 6264 Psi (4607 Kw), 2 Schrauben mit 14,2 kn;
Bewaffnung: 6 Ringkanonen 26 cm, 6 Ringkanonen 8,7 cm, 8 Revolverkanonen 3,7 cm, ab 1886: zusätzlich 3 Torpedorohre 35 cm;
ab 1899: 6 Ringkanonen 26 cm, 8 Schnellladekanonen 8,8 cm, 4 Maschinenkanonen 3,7 cm, 3 Torpedorohre 35 cm, 2 Torpedorohre 45 cm;
ab 1906: 8 Schnellladekanonen 8,8 cm, 8 Schnellladekanonen 5 cm in Torpedobootlafette, 7 Torpedorohre 45 cm.
Verbleib: Nach Abschluss der Probefahrten stellte "WÜRTTEMBERG" in Kiel außer Dienst, blieb bis April 1884 im Reservestatus und kam dann zur Panzerkorvettendivision im Übungsgeschwader. Hier blieb sie bis 30.9., danach wechselte sich bis 1892 ein aktives mit einem Reservejahr ab. 1892 kam sie zur 1. Division, wechselte ab Herbst 1894 zur neu gebildeten 2. Division des Manövergeschwaders, in dem sie zeitweilig auch den Dienst als Geschwaderflaggschiff versah. Ein am 6.12.1897 erlittener Unfall führte zur vorzeitigen Außerdienststellung des Schiffs am 15.1.1898. "WÜRTTEMBERG" ging zur Reparatur sowie zu den Umbau- und Modernisierungsarbeiten in die Kaiserliche Werft Wilhelmshaven. Dabei wurde der alte Panzer gegen einen neuen Panzer ausgewechselt, neue Maschinen und Kessel eingebaut, wodurch das Schiff leichter und schneller wurde. Äußerlich markantestes Merkmal des Umbaus war die Zusammenfassung der vier paarweise angeordneten Schornsteine zu einem einzigen. Nach Abschluss der Arbeiten wurde "WÜRTTEMBERG" am 8.10.1899 wieder in Dienst gestellt und kam erneut zur 2. Division. Zusammen mit ihrem Schwesterschiff "BADEN" unternahm sie 1901 eine Nordlandreise. In den folgenden Jahren machte sie im 2. Geschwader Ausbildungsreisen und nahm an Manövern teil. Am 29.9.1903 außer Dienst gestellt, kam sie ab Januar 1904 zur Ostseestation und blieb dort bis 1906 im Reserveverhältnis. Ab September 1906 nahm "WÜRTTEMBERG" ihre Tätigkeit als Torpedoschulschiff auf und wurde nach Flensburg verlegt. Bei Kriegsausbruch wurde sie kurzzeitig Flaggschiff des Trosses der Seestreitkräfte, dann wieder bis zur Außerdienststellung am 1.2.1919 Torpedoschulschiff. Am 20.10.1920 aus der Liste der Kriegsschiffe gestrichen, danach an die Hattinger Hütte verkauft und in Wilhelmshaven abgewrackt.
Die Fotografie zeigt das Schiff nach dem Umbau 1899 mit nur noch einem Schornstein.
(Album 188-243)
Inventarnummer:
Album 188-243
Signatur(en):
betitelt
Wo: o. l.
Was: S.M.S. Württemberg
Wo: o. l.
Was: S.M.S. Württemberg
Wo: rückseitig M. l.
Was: Verlag Gebr. Lampe, Kiel. No. 48 Rö.
Schlagworte:
Kriegsmarine, Kriegsschiffe
In Portal übernommen am:
2026-02-10T08:25:54Z
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